Dortmund · 05:55 Uhr

Der Brandbrief vom Alten Markt im Wortlaut

„Ein Gefühl der Frustration und Machtlosigkeit"

Nach dem ersten Brief, auf den sie vom Leiter der Dortmunder Polizei, Achim Stankowitz, von der Leiterin des Dortmunder Ordnungsamtes, Beate Siekmann, vom Stadtdezernent Norbert Dahmen, der Fraktion der CDU im Rat und der grünen Bezirksbürgermeisterin Astrid Cramer Antwort erhielten, schrieben die Gastronomen am 28. Mai erneut einen Brief.

„Wir wollen die Stadt nicht schlecht reden", sagt Jörg Kemper. „Aber wir wollen Probleme auch nicht beschönigen."

Unterzeichnet haben den Brief die Betreiber von Wenkers, Maximilian, Stade, Zum Alten Markt, Gänsemarkt, Pfefferkorn, Central/Bar&More und Sixty Seconds to Napoli. Darin heißt es: „Wir haben bei psychischer Gesundheit und wirtschaftlicher Existenz längst alle akzeptablen Grenzen überschritten."

„Warum muss Dortmund auffangen, was andere Städte nicht machen?"

Es geht um Kellner, die mit vier Tellern beladen aus der Küche kommen und angespuckt werden, beschreibt Kemper das Symptom einer veränderten Stimmung um den Alten Markt.